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Пирс Блейк

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Sie sagte: „Ryan, m"ussen wir das wirklich alles jetzt besprechen?“

Ryan schaute gedem"utigt und sagte: „Nein, nat"urlich nicht. Ich gehe uns mal was zu Abendessen machen.“

„Nein, ich mache das“, sagte Riley.

„Red‘ keinen Unsinn“, sagte Ryan. „Du musst dich ausruhen. Ich werde mich um alles k"ummern. Soll ich dir einen Drink machen?“

Riley nickte und Ryan ging in die K"uche. Ein paar Minuten sp"ater kam er mit einem Glass Bourbon auf Eis zur"uck und stellte es auf den Kaffeetisch vor Riley ab. Dann kehrte er in die K"uche zur"uck und klapperte dort rum, als er das Abendessen vorbereitete.

Riley w"unschte wirklich, er h"atte sie heute Abend kochen lassen. Sie brauchte irgendetwas, egal was, womit sie sich besch"aftigen konnte. Sie hatte wahrhafte Angst davor, den ganzen morgigen Tag frei zu haben.

Als sie so alleine auf der Couch sass und an ihrem Bourbon nippte, sp"urte sie, wie eine Welle der Emotionen in ihr hochkam. Bevor sie wusste wie ihr geschah, fing sie an zu schluchzen. Sie versuchte so leise wie m"oglich zu sein, sodass Ryan sie nicht h"oren w"urde und nicht zur"uckk"ame, um zu versuchen sie zu tr"osten.

Sie wollte nicht getr"ostet werden.

Das einzige was sie tun wollte, war weinen.

W"ahrend ihres Fluges zur"uck nach Quantico hatte Agent Crivaro ihr immer und immer wieder gesagt, dass es in Ordnung war, zu weinen.

„Mach schon, lass es raus“, hatte er immer wieder gesagt.

Doch irgendwie war sie einfach nicht dazu in der Lage gewesen –– nicht bis jetzt. Und nun f"uhle es sich gut an, einfach die Gef"uhle aus sich heraussprudeln zu lassen, nach so einem langen, schrecklichen Tag. Sie weinte und weinte, bis sie sich ganz ausgelaugt f"uhlte.

Als ihre Tr"anen aufgeh"ort hatten zu fliessen, dachte Riley sich, dass sie am besten sofort ins Bad gehen sollte und ihr Gesicht waschen, damit Ryan sie nicht so sehen w"urde. Doch bevor sie sich von der Couch erheben konnte, klingelte das Festnetztelefon.

Sie h"orte, wie Ryan ihr zurief: „Ich mach das schon.“

„Nein, ich mach’s“, rief sie zur"uck.

Sie war n"aher am Telefon, als Ryan. Und selbst so eine triviale Aufgabe, wie das Telefon zu beantworten, f"uhlte sich gerade gut an –– obgleich sie sich nicht vorstellen konnte, dass der Anruf von irgendjemanden stammen k"onnte, mit dem sie gerade Lust hatte zu reden.

Als sie den H"orer abnahm, h"orte sie eine vertraute Stimme.

„Hey, Kleine. Wie geht’s dir?“

Rileys Stimmung war pl"otzlich viel besser, als sie diese Stimme erkannte. Sie geh"orte ihrer Zimmernachbarin aus der Zeit an der Academy, Francine Dow.

„Frankie!“, stammelte sie "uberrascht. „Es –– es ist gut von dir zu h"oren!“

Riley hatte Frankie nicht gesehen, seitdem sie im Dezember ihren Abschluss gemacht hatten. Seither hatten sie nur einige Male telefoniert. Nach dem Abschluss war Frankie als Agentin dem DC Hauptquartier zugeordnet worden.

Mit besorgter Stimme sagte Frankie: „Mach schon, sprich mit mir.“

Riley war "uberrascht.

Sie stammelte: „Meinst du... du weisst Bescheid...?“

„Ja, ich weiss, was passiert ist. Und du wirst nie glauben, wie ich es erfahren habe. Ich habe einen Anruf von Spezialagent Jake Crivaro selbst bekommen. Er sagte, dass er sich Sorgen um dich machte. Er sagte, dass du vielleicht mit einer Freundin reden m"usstest.“

Riley l"achelte, als sie den verehrenden Unterton in Frankies Stimme h"orte. Obwohl Riley es nicht gewusst hatte, als Agent Crivaro erstmals ein Interesse an ihren einzigartigen F"ahigkeiten gezeigt hatte, hatte sie seitdem feststellen m"ussen, dass er eine Art lebende Legende am FBI war. Frankie kam anscheinend nicht "uber ihre Verbl"uffung hinweg, dass Riley nun seine Vollzeitpartnerin war.

Einen Anruf von ihm zu erhalten, musste f"ur Frankie unglaublich gewesen sein, dachte Riley.

Frankie sagte: „Na, wie f"uhlst du dich?“

„Nicht gut“, sagte Riley seufzend. „Ich nehme an, ich habe immer gewusst... dass ich eines Tage so etwas tun m"usste. Aber ich hatte keine Ahnung, wie schlecht es sich anf"uhlen w"urde.“

„Naja, ich habe mich gefragt, ob du vielleicht Lust h"attest dich zu treffen und ein bisschen Dampf abzulassen“, sagte Frankie.

Riley sp"urte eine Welle der Dankbarkeit.

„Oh, das w"are wundervoll, Frankie“, sagte sie. „Ich habe morgen frei. Wie w"are es, wenn wir zusammen zu Mittag essen?“

„Klingt super“, sagte Frankie.

Nachdem sie sich verabredet und aufgelegt hatten, stand Riley da und starrte das Telefon in ihrer Hand an. Sie begann auf einmal etwas zu begreifen.

Agent Crivaro hat Frankie kontaktiert.

Er hat sie wegen mir angerufen.

Es war eine "uberraschende und unglaublich aufmerksame Geste und Riley war zutiefst ger"uhrt von der F"ursorge ihres Mentors. Und die Verabredung mit Frankie morgen gab ihr etwas, worauf sie sich nach solch einem schrecklichen Tag heute freuen konnte.

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